Ich hatte einen Traum

February 28, 2008

Ich gehe nachts durch eine grosse Stadt, durch belebte Strassen mit Lichtgirlanden. Es ist warm und ich gehe bergrunter, gehe und gehe, ich weiss auch wohin. Nach einiger Zeit komme ich im Hellen an einem grossen S-Bahnhof an, da sind viele Menschen. Ich kann merken, dass ich in den USA bin, fühle mich aber wohl und sicher. Als ich mit dem Fahrkartenautomat nicht zurecht komme, frage ich einen Passanten, der hilft mir gerne. Wie weit ich denn fahren will? Bis zwei Stopps nach der Mall, soviel weiss ich. Ich weiss allerdings nicht, wie die Haltestelle heisst. Der Passant hilft mir den Fahrschein zu kaufen, dann bin ich wieder allein. Dort werde ich dann abgeholt von jemandem, den ich gerne mag und der mich gerne ins Land holen will. Plötzlich fühle ich mich doch sehr allein und zweifele. Da klingelt mein Handy in der Jackentasche, ich fummele es raus und schaffe es, auf den richtigen Knopf zu drücken bevor das Gespräch wieder weg ist. Es ist der, auf den ich warte. Und er spricht sehr lieb zu mir. Er freut sich sehr, dass ich soweit gekommen bin, er spricht nett und glücklich, und ich freue mich auch auf ihn. Er ist aber nicht fertig im Büro, etwas Wichtiges ist dazwischen gekommen, ob ich noch eine Stunde warten kann? Natürlich kann ich das, freue mich ja riesig über die Aufmerksamkeit und dass wir uns bald sehen und zusammen leben werden. Da kommt eine seiner Chefs ans Telefon. Sie freut sich auch, dass ich komme, und ob ich an einem Job interessiert bin? Ich bin ganz überwältigt, so ein herzliches Willkommen. Ich sage ja und dass ich mich freue, sie bald zu treffen. Dann schellt der Wecker.

Words about getting older

February 27, 2008

Ord om at blive ældre, fra Jørgen Reenberg, kendt skuespiller, Berlingske Tidende December 2000

…. The worst about old age is that it is hard to realize. Those who are younger than yourself do not understand, and those who are older you don’t feel like talking to. I always had really big hair. Now it has grown thinner and this annoys me very much. Also the death-marked, wrinkled and puffy face that I see in the mirror in the morning, I thought it was something just passing by. Growing old goes fast in some periods of time, like two steps forward, but then all of a sudden it goes one step back. That makes you really happy because then you think it is not so bad after all. How merciful….

…… Det værste ved alderdommen er, at man har så svært ved at erkende den. De, der er yngre end én selv, forstår det ikke, og de ældre gider man ikke tale med. Jeg har altid haft et enormt hår. Nu er det blevet tyndere, det er jeg meget fornærmet over, og det mærkelige dødsmærkede, rynkede og posede fjæs, jeg får år tilbage mødte i spejlet om morgenen, troede jeg længe var noget forbigående. Det lumske ved alderdommen er, at i perioder går det meget hurtigt, sådan to chassé frem, men så også pludselig ét trin tilbage. Så bliver man glad, fordi man får lov til at tro, at så slemt er det heller ikke. Det er nådigt. ……

Die Dunkelheit kommt

February 27, 2008

Es wird jetzt wieder frueher dunkel und es ist auch jetzt schon etwas kalt, habe meinen Wintermantel und Handschuhe und Stiefel rausgeholt. Ist eigentlich schoen mit der Dunkelheit, die packt einen ein wie ein Oberbett und nimmt einen immer auf, laesst einen nie im Stich, aergert und laermt nicht.